„Schwarzer Afghane“ (AT) – Dreharbeiten für neuen Tatort-Leipzig abgeschlossen

by on 24. Juli 2012

Bereits seit dem 26. Juni laufen in Leipzig und Umgebung die Dreharbeiten zu einem neuen Tatort „Schwarzer Afghane“, die mit dem heutigen Tag zu Ende gingen. Die Folge ist zugleich die 60. Produktion des MDR, die von Saxonia Media ausgeführt wird. Regie führt dabei Thomas Jahn, der nach einem Drehbuch von Holger Jancke arbeitet. Mit dabei ist neben den bekannten Hauptdarstellern Simone Thomalla (Hauptkommissarin Eva Saalfeld) und Martin Wuttke (Haptkommissar Andreas Keppler) auch Sylvester Groth als Spediteur Norbert Müller. Der gebürtige Anhaltiner war bereits 2011 im Wiesbadener Tatort „Das Dorf“ zu sehen und wird 2013 ebenfalls im SWR-Tatort „Die schöne Mona ist tot“ mitwirken.

Todesbilder - Tatort Leipzig

Wieder gemeinsam vor der Kamera: Martin Wuttke und Simone Thomalla – Hier im Tatort “Todesbilder”/ Bild: MDR/Steffen Junghans

Ebenfalls dabei ist der Schweizer Anatole Taubmann, der durch verschieden Serien und Kinoproduktionen (z.B. „Band of Brothers“, „James Bond 007: Ein Quantum Trost“ oder „Die Päpstin“) weltweit Bekanntheit erlangte und die Rolles des „geheimnissvollen Fremden“ verkörpern wird. In weiteren Rollen sind unter anderem zu sehen: Haley Louise Jones, Ilknur Boyraz, Ramin Yazdani, Margrit Sartorius, Kostja Ullmann, Laura Lippmann, Fritz Roth und Maxim Mehmet.

Inhaltlich kommt auf die Hauptkommissare Eva Saalfeld und Andreas Keppler einiges zu. Ohne großes Vorspiel werden beide zu einem sehr rätselhaften Tatort gerufen. In den frühen Morgenstunden ist ein junger Afghane auf einer Wiese verbrannt. Arian Bakhtari, so der Name des Opfers, den die Kommissare den Personalien entnehmen können, hat an der Universität Leipzig Hochfrequenzphysik studiert und war bisher nicht auffällig geworden.

Die Kommissare erfahren kurze Zeit später, dass ein Brand die Halle des Deutsch-Afghanischen-Freundschaftsvereins zerstört hat. Ein Zusammenhang erscheint klar, so dass die Ermittlungen in diese Richtung fortgesetzt werden. Vor-Ort bringen die Kommissare in Erfahrung, dass das Opfer noch bis vor kurzem für den Spediteur Norbert Müller gearbeitet hat, der zugleich Vermieter der Halle an den Verein war. Bakhtari wurde aber entlassen, nachdem er sich an einer Ladung zu schaffen machte, die Müller über den Leipziger Flughafen nach Afghanistan transportieren lassen wollte. Ziel der Luftfracht waren deutsche Einrichtungen in Afghanistan, doch was war der Inhalt? Wollte sich Bakhtari an Müller rächen, hat das Feuer gelegt und ist dabei selbst verbrannt? Die Kommissare tappen im Dunkeln.

Auch Mette Müller, die Tochter des Spediteurs, hatte engen Kontakt zu Arian. Sie arbeitet als Deutsch-Lehrerin und Arian hatte ihr geholfen, ihren afghanischen Freund Deniz Ghubar illegal nach Deutschland zu schleusen. Mette ist verzweifelt auf der Suche nach Deniz, der nach dem Brand wie vom Erdboden verschluckt zu seinen scheint. Die Brandexperten finden in der Mitte der Halle ein riesiges Lager mit Haschisch, der womöglich aus Afghanistan stammt. Diese Spur führt die Ermittler zu Jamila Nazemi, der Tante Bakhtaris. Diese bestreitet allerdings, etwas mit dem Tod des Neffen und des Lagers zu tun zu haben. Im Studentenwohnheim Adrians machen die Kommissare dann aber die entscheidende Entdeckung…

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